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Warum machen wir nicht einfach das, was wir uns vorgenommen haben?

Oder das, was wir schon immer machen wollten? Wieso kommt uns so oft jede Ablenkung und jede Ausrede Recht? Das liegt daran, dass Denken
und Fühlen in unserem Gehirn in unterschiedlichen Regionen und auch unterschiedlich schnell stattfindet. Damit können Denken und Fühlen im
Widerspruch sein; wir wollen mit unserem bewussten Denken etwas, aber irgendetwas in uns ist aus irgendwelchen Gründen dagegen. Und wenn
das so ist, wird aus dem, was wir uns bewusst vorgenommen haben, beim besten Willen nichts.

Das ZRM spricht beide Hirnregionen an und verbindet bewusste Ziele mit unbewussten Bedürfnissen. Deshalb ist die Methode gut geeignet, wenn
wir Entscheidungen treffen müssen, vor allem, wenn unser rationales Denken und unser Fühlen nicht zusammenpassen. Dann kommen wir mit der
Entscheidung nicht weiter, sitzen sie aus, vertagen sie oder entscheiden spontan und bereuen es hinterher. Mit dem Methodenrepertoire des ZRM
gelingt es, Entscheidungen sicher zu treffen und beide Hirnsysteme unter einen Hut zu bekommen. Das ist eine gute Voraussetzung, dass uns
unsere Entscheidungen auch später noch zufrieden machen.Überdies spüren wir - wenn Denken und Fühlen zusammen arbeiten - eine große
innere Motivationskraft und schaffen es spielend, in Handlung zu kommen.

 

Warum geht das so spielend, wie von selbst?

Unser Gehirn trachtet danach, möglichst viel automatisiert, ohne Anstrengung und ohne Nachdenken zu tun, damit es Energie sparen kann.
Gerade in neuen Situationen oder wenn wir uns zwischen mehreren Optionen entscheiden müssen, geht dieser Energiesparmodus aber nicht,
wir denken intensiv und sehr bewusst nach.
Das lässt uns aber eben auch so erscheinen: kühl, rational, planend, (be-)rechnend. Und das wiederum hinterlässt bei unseren Kommunikations-
partnern ein ungutes Gefühl: wir erscheinen nicht echt. Wenn wir mit ZRM arbeiten, kann unser Gehirn öfter in den automatischen, entspannten
Selbstregulationsmodus gehen. Gleichzeitig erscheinen wir authentisch und wirken auf unsere Mitmenschen stimmig und im Einklang mit uns selbst.
Mit einer derartigen inneren Haltung können wir in der Folge Menschen selbstbewusster führen, wir können uns besser durchsetzen und sind in der
Lage, unsere Meinung klar und deutlich vor anderen zu äußern. Wir wirken charismatisch, in uns selbst ruhend.

 

Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) ist eine wissenschaftlich fundierte und in der Praxis erprobte Methode. Es unterstützt Menschen dabei,
zu klugen Entscheidungen zu kommen und diese auch in Handlung umzusetzen. Dabei nutzt es Erkenntnisse aus der Motivationspsychologie
und der Hirnforschung und berücksichtigt in hohem Maße das Zusammenwirken von Verstand und Gefühl.

Zentral im ZRM®-Prozess ist das Rubikon-Modell aus der Motivationspsychologie. „Rubikon“ ist der oberitalienische Fluss, den Julius Caesar nach
einer langen Phase des Abwägens überschritten und damit die Entscheidung getroffen hat,  mit seinem Heer in Richtung Rom zu marschieren.
Dass Caesar seine Entscheidung auch in Handlung umgesetzt hat, davon berichtet die Geschichte.

Auch in den persönlichen und beruflichen Kontexten unserer Klienten gibt es durchaus berichtenswerte Geschichten, wie sie mit ZRM® die nötige
Selbst-Motivation aufbauen, um auch schwierige Absichten (sogar unter Stress!)  umzusetzen und wie sie so zur gewünschten Handlung kommen.

 

Fragen und Antworten zum Selbstmanagement Training


Ist das ZRM® eine seriöse Methode?

Das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM) ist eine wissenschaftlich fundierte und praktisch erprobte Methode, die auf abgesicherten akademischen
Befunden basiert.

Die Methode wurde an der Universität Zürich von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause entwickelt. ZRM arbeitet mit neuesten Erkenntnissen
der Hirnforschung zu menschlichem Lernen, es berücksichtigt Erkenntnisse aus der Motivations- und Zielpsychologie. ZRM integriert kognitive,
emotionale und körperliche Aspekte unseres Erlebens und Verhaltens. ZRM verfolgt einen völlig neuen Ansatz zur Erzeugung von Motivation und
baut Selbststeuerungskompetenzen auf.
http://zrm.ch/Wirksamkeitsst.html


Was kann ich mit ZRM® anfangen?

Im Seminar werden psychologische Grundprinzipien vermittelt. Damit versteht man sich selbst und seine Mitmenschen besser und kann sich besser
selbst organisieren. Man lernt quasi die Gebrauchsanweisung für das menschliche Gehirn kennen.


Was heißt ressourcenorientiert?

Jeder Mensch hat die Fähigkeiten, die er braucht, in sich. Das ist die feste Grundüberzeugung von ZRM. Durch die Arbeit mit dem ZRM entdeckt der
Mensch seine Ressourcen wieder und kann sie sofort nutzen. Teilnehmer sehen ihre individuellen Stärken und lernen diese gezielt zu verwenden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ressource#Psychologie_und_Medizin


Was ist der Rubikon?

Der Rubikon ist ein oberitalienischer Fluss, den der Feldherr Caesar nach langem Überlegen und Abwägen überschritten hat, um dann mit seinen
Truppen nach Rom zu marschieren. Caesar hat sich bewusst für diese Überschreitung entschieden und war ab dem Zeitpunkt fest entschlossen,
seinen Weg zu Ende zu gehen. Ab der Rubikonüberschreitung gab es für Caesar kein Zurück mehr.

Im ZRM wird der Rubikon Prozess verwendet, der seinen Namen von diesem historischen Ereignis hat. Dieser Prozess, der auf der Arbeit von
Psychologen beruht, gibt einen Überblick über die verschiedenen Reifungsstadien, die ein Wunsch durchlaufen muss, bis er zum Ziel wird und dann
aktiv mit voller Willenskraft in Handlung umgesetzt wird. Der Schritt über unseren innerpsychologischen Rubikon ist durch ein Gefühl des
Entschlossenseins und durch Handlungsgewissheit bestimmt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rubikonmodell_der_Handlungsphasen


Was sind somatische Marker?

Jede Situation, die ein Mensch erlebt hat, hinterlässt im emotionalen Erfahrungsgedächtnis einen somatischen Marker in Form eines Gefühls und/oder
Körpersignals. Es gibt positive somatische Marker (Gefühlen von Wärme, Schmetterlinge im Bauch, grinsen) oder negative somatische Marker
(Verspannungen, Schmerz, Unwohlsein). Somatische Marker spielen eine entscheidende Rolle in Entscheidungssituationen, auch wenn sie nicht
unbedingt wahrgenommen werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ant%C3%B3nio_Dam%C3%A1sio


Wieso arbeitet man im ZRM® mit Bildern?

Mit Hilfe von Bildern kann man auf unbewusste Anteile in uns schließen. Bilder erleichtern den Zugang zum emotionalen Erfahrungsgedächtnis, weil sie
somatische Marker auslösen.


Was sind Haltungsziele und Motto-Ziele?

Haltungsziele bzw. Motto-Ziele sind eine besondere Art von Zielen. Sie sprechen die innere Haltung eines Menschen an; diese innere Haltung
beeinflusst Wahrnehmung und Verhalten. Wenn wir wollen, dass sich unser Verhalten ändert, ist es günstig, wenn sich vorher die innere Haltung
verändert. Im ZRM Prozess werden Motto-Ziele entwickelt, die hochindividuell sind und zu den Teilnehmern passen.
http://www.majastorch.de/download/mottoziel.pdf


Wie kann ich das im Training Gelernte in meinen Alltag mitnehmen?

Im ZRM Seminar wird großer Wert darauf gelegt, dass Gelerntes und Gewünschtes in den Alltag transferiert wird. Dazu werden bewährte Methoden
eingesetzt. Spürbare Erfolge stellen sich rasch ein, durch den Aufbau eines großen Ressourcen-Pools, der alle Sinne mit einbezieht. Alltagssituationen
der Teilnehmer werden gezielt vorbereitet und gewünschte Verhaltensänderung systematisch „trainiert”.


Ist das ZRM® eine kognitive Methode?

Das ZRM synchronisiert bewusste und unbewusste Bedürfnisse. Das heißt Gefühle, Denken und der Körper werden konsequent miteinbezogen. Nur so
können wir uns stimmig und authentisch fühlen und selbstsicher entscheiden.